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9.05.2016 - Andreas Geisel (Senator Stadtentwicklung) besucht erstmalig die Wiesenburg. Er, Dr. Christian Hanke (Bezirksbürgermeister Berlin Mitte), Udo Sack (Bezirksverordnetenversammlung Ausschussvorsitzender Soziale Stadt), Sükran Altunkaynak (Quartiersmanagerin - QM Pankstr.), Florian Schmidt (Atelierbeauftragter des Senats), Frank Bertermann (Bezirksverordnetenversammlung Ausschussvorsitzender Stadtentwicklung), Claudia Sünder (Degewo) und die Wiesenburger sitzen an einem Tisch und debattieren Visionen für die Wiesenburg. Ein Konsens durch die Institutionen. Wir Wiesenburger wünschen uns, dass der Senator und Degewo dieser Zukunft der Wiesenburg offen gegenüberstehen. In seiner Rede betont Senator Geisel: „Die Wiesenburg ist einer der Orte, die Berlin spannend machen.“ Kinder der Humboldthaingrundschule singen dem Senator ein Lied und Robert Lee Fardoe unterhält die Gäste. Pressemitteilung „Die Wiesenburg e.V.“

 

3.05.2016 - Der Weddingweiser, die Berliner Woche und andere Zeitungen schreiben über die neuesten Entwicklungen auf der Wiesenburg.

 

29.04.2016 - findet das Jurytreffen bei Degewo statt - die finalen Entwürfe werden vorgestellt und die beratende Jury (auch „Die Wiesenburg e.V.“ darf seine Meinung äußern. Die bewertende und entscheidende Jury, bestehend aus Degewomitarbeitern teilt mit, dass sie keinen Sieger sehen und weiter mit Gutachten die Ergebnisse stützen wollen - außerdem erteilen sie dem Verein eine Absage für die Zwischennutzung der Sammelhalle - halten diese erst ab Frühjahr 2017 für denkbar - Pressemitteilung Degewo, Pressemitteilung „Die Wiesenburg e.V.“

 

27.04.2016 - beschließt der Senat die neue Liste für die modularen Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF's) auf denen die Wiesenburg nicht mehr vertreten ist - Link.

 

Die Wiesenburger wollen eine Zwischennutzung der Sammelhalle ab dem Frühjahr 2016 wie in der BVV (17.12.) einstimmig beschlossen - dazu gibt es Treffen mit dem Atelierbeauftragten, QM Pankstr., BVV-Vertretern, Bezirksamt, Raumlabor und anderen Beteiligten - ein Nutzungskonzept wird innerhalb des Leitbildverfahrens erarbeitet und am 21.4. bei Degewo eingereicht - Link zum Konzept.
Hier soll ein Begegnungsort für das Quartier geschaffen werden, mit einem Raum für unterschiedlichste Aktivitäten der Kiez- und Berlinbewohner, Künstler, Kulturschaffende, Schüler benachbarter Schulen und der Wiesenburger.

 

Degewo hat bis dato Maßnahmen für die Verkehrssicherung des kompletten Geländes, so auch der Gewerbeeinheiten vorgenommen - fast 1000 Stützen unterstützen die Keller auf dem kompletten Gelände - die Wiesenburger sagen Danke!

 

Degewo lehnt weiter ab, dass die Wiesenburger selbst für die Gartenpflege des offen zugänglichen Geländes aufkommen - seit der Übernahme wurde von Degewo-Seite nichts getan - die Wiesenburger haben sich unentgeltlich weiter um den Ort gekümmert, so dass dieser nicht ungepflegt bleibt - nun soll eine Fremdfirma hier fegen, Bäume und Hecken beschneiden - dies wird von Seiten des Vereins abgelehnt und mehr Möglichkeiten der Eigenverantwortung eingefordert.

 

Ende März 2016 - gibt es ein Treffen mit Degewo, da Peter Rintsch, der Holzbildhauer aus seiner Wohnung im Atelier ausziehen muss. Degewo hat ihm eine Wohnung zur Verfügung gestellt und er kann zu vernünftigen Konditionen sein Atelier behalten - Ende April bezieht er die neue Wohnung.

Der Garten auf dem die Schlafsäle standen ist nun durch Stützen von unten und Bauzäune von oben verkehrssicher gemacht und vom Degewo-Statiker abgenommen, wird allerdings nicht freigegeben, da er von Degewo entgegen der Bestandsnutzung nicht als Mietergarten angesehen wird.

Zusage der Degewo für Herrn Rintsch, sein Atelier bis zu den großen Umbauarbeiten der Wiesenburg so zu behalten - diese Bleibezusage wird an diesem Tag auch für alle anderen Wiesenburger getroffen.

 

17.03.2016 - findet das zweite Kolloquium bei Degewo statt - die Baupiloten zeigen ihr Beteiligungskonzept und das Architekturbüro Klinkenberg stellt das Gewerbe- und Kreativkonzept vor, das den städtebaulichen Entwurf von P.S.Wedding weiterentwickelt hat und eine Option aufzeigt, wie die Wiesenburg mit seiner denkmalgeschützten Substanz und den Wiesenburgern bestmöglich geschützt werden können und dennoch für alle Seiten eine positive Entwicklung möglich ist.

 

Degewo selbst empfiehlt den Architekturbüros das Gelände auch ohne die jetzigen Nutzer zu planen und kann sich nicht vorstellen, dass die jetzigen Wiesenburger und ein Ort wie die Sammelhalle den ökonomischen Zwängen, die Degewo sieht gerecht werden kann.

 

Peter Rintsch stellt im Tête in der Ausstellung „Mittlerweile“ mehrere seiner Kunstwerke - zusammen mit einer Videoinstallation (Robert Bittner / Dieter Primig) aus.

 

6.03.2016 - Yalta-Club gibt ein exklusives Studiokonzert im Studio X auf der Wiesenburg zur Unterstützung der Wiesenburg: Link

 

1.03.2016 - die von den Wiesenburgern geforderte Begehung der Sammelhalle für die Architekturbüros findet statt.

Jennifer Rostock nimmt im Studio X ihre neue Platte auf.

 

24.02.2106 - beschließen die BVV-Mitte-Ausschüsse „Soziale Stadt“ und „Stadtentwicklung“ in einer Doppelsitzung einstimmig, dass das Werkstattverfahren weitergeführt werden soll und keine MUF's auf der Wiesenburg gebaut werden sollen (Ausweichgrundstücke werden vorgeschlagen)

 

23.02.2016 - ein Werkstatttreffen zur Wiesenburg der Baupiloten (Beteiligungskonzept) findet bei Degewo statt.
Im Anschluss (23.2.) stellt das Architekturkollektiv Siebeneck einen Entwurf für die Wiesenburg vor, der in Zusammenarbeit mit dem Verein „Die Wiesenburg e.V.“ erstellt wurde - dieser Entwurf wurde von vielen Seiten wie z.B. von BVV-Mitgliedern, QM Pankstr. und Bezirksamt als der Entwurf gelobt, der die Wiesenburg ganzheitlich am Besten als ein Quartier in sich entwirft, das sich nach außen öffnet - Link.

 

Siebeneck - Die WiesenburgSiebeneck

 

Am selben Tag (23.2.) beschließt der Senat auf der Wiesenburg MUF's (modulare Unterkünfte für Flüchtlinge) für 500 Geflüchtete auf der Wiesenburg zu bauen.

 

18.02.2106 - Pressegespräche der Degewo, die zeigen, dass MUF's auf der Wiesenburg gebaut werden sollen, sorgen für Unruhe - Link

 

17.02.2016 - das erste Treffen zur Leitbildentwicklung der Wiesenburg findet statt. Initiiert ist dies vom Verein und Florian Schmidt, dem Atelierbeauftragten im BBK Kulturwerk unterstützt von der Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten - mit dabei QM Pankstr., Bezirksamt, BVV u.v.a. - 1. Überschrift: Obdach aus Tradition - in solidarischer Gemeinschaft kreativ leben, lernen, arbeiten.

 

11.2.2016 - 1. Kolloquium mit allen Beteiligten bei Degewo - die städtebaulichen Entwürfe der Zusammenarbeiter und von P.S. Wedding werden vorgestellt - das erste Mal wird eine tiefgreifende mögliche Veränderung sichtbar.

 

Amfang Februar 2016 - wird nach Sicherungsmaßnahmen die Tanzhalle als letztes Gewerbeobjekt wieder freigegeben.

 

21.01.2016 - „Die Wiesenburg e.V.“ gibt eine Pressemitteilung heraus - Link

 

15.01.2016 - erhält der Verein im Jahr des 120 jährigen Bestehens der Wiesenburg den Preis für den „engagiertesten Verein“ im Quartier vom Quartiersmanagement Pankstr. aus den Händen von Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel.

 

Januar - April 2016 - Unzählige Treffen der Wiesenburger mit den Architekturbüros, dem Atelierbeauftragten, QM Pankstr. und Anderen folgen in den Monaten bis zum Ende des Werkstattverfahrens.

 

6.01.2016 - Eröffnung des Werkstattverfahrens - Begehung der Wiesenburg der vier Architektenbüros und Degewo. Die Zusammenarbeiter und P.S.Wedding sind beauftragt städtebauliche Entwürfe für die Wiesenburg zu entwickeln, Architekturbüro Klinkenberg soll ein Kreativ- und Gewerbekonzept erarbeiten und die Baupiloten ein Beteiligungskonzept.
Erarbeitet soll ebenfalls, wie mit den bisherigen Nutzern die Zukunft der Wiesenburg gemeinsam angegangen werden soll und Zielstellung im Ausschreibungstext ist auch, dass ein kultureller, sozialer Ort in und um die Sammelhalle - erst in Zwischennutzung und dann dauerhaft installiert werden soll.
Am Ende des Werkstattverfahrens darf die beratende Jury ihre Meinung mitteilen - bestehend aus Denkmalschutz, Bezirksamt, QM Pankstr. und zwei Wiesenburgern.
Nur eine „Jury“ bestimmt allerdings was passiert: Degewo bestehend aus unterschiedlichen Degewoabteilungen wie z.B.: Bauwerk. Begleitet wurde das Verfahren von Mitgliedern der BVV-Mitte, dem Atelierbeauftragten des Senats u.a.

 

Januar 2016 - Der Verein „Die Wiesenburg e.V.“ steht seit Januar auf der „Roten Liste der bedrohten Kultureinrichtungen in Deutschland“ vom Deutschen Kulturrat - Link

 

28.12.2105 - Artikel in der TAZ zur Wiesenburg: Link.

 

21.12.2105 - Weihnachtsfeier der Wiesenburger nach der Wiederöffnung unter Teilnahme diverser Größen aus Politik, Stadt und Kultur und Konzerten von Robert Lee Fardoe, Rainer vom Feld und Sam King. Die RBB Abendschau berichtet: Link.

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17.12.2015 - Die Bezirksverordnetenversammlung Berlin Mitte bespricht eine große Anfrage „DeGeWo lässt mit Dominoeffekt Wiesenburg räumen“ (Link zu Dokument) und beschließt einstimmig den Beschluss des Ausschusses „Soziale Stadt“ zur Zukunft der Wiesenburg. Darin: Herrichtung der Sammelhalle zur Zwischennutzung im Frühjahr 2016, langfristige Mietverträge für Bestandsmieter, Schaffung eines Begegnungsortes für den Kiez. Beschluss hier: PDF.

Die RBB Abendschau berichtet.

 

16.12.2105 - In der BVV-Sitzung des Ausschusses„Soziale Stadt“ ist die Wiesenburg wieder Thema. Degewo-Pressesprecher Ackermann gesteht interne Kommunikationspannen ein, legt die Argumentation des „Dominoeffektes einstürzender Kappendecken“ ad acta und sagt, dass es statt eines Gutachten nur schriftliche Aussagen von Statikern gibt, die „Die Wiesenburg e.V.“ einsehen darf. Er erklärt ausdrücklich, dass die Wohnung des Tischlers freigegeben ist und nur ein Zugang gesperrt wurde. Zwei Tage danach bei einer Begehung widersprechen Degewomitarbeiter dieser Aussage und erklären dass die Wohnung weiterhin gesperrt bleibt. Der Ausschuss beschließt einstimmig eine Vorlage zur Wiesenburg.

 

14.12.2105 - Die Degewo lässt offiziell große Teile des Geländes wieder öffnen. Die Tanzhalle bleibt ebenso wie die Zulieferwege eines Schlossers und ein Notausgang beim Tischler weiterhin gesperrt.

 

11.12.2015 - 9.01.16 Ausstellung „comin' round the mountain or what the hell?!“, Heather Allen und Katrin Hoffert in der Galerie Axel Obiger, Berlin.

 

10.12.2105 - Die Sicherungsmaßnahmen an den Schornsteinen, den Kellern und den Häuserfronten werden von den beauftragten Firmen abgeschlossen. Die Wiesenburg dankt der Degewo für die schnelle und kompetente Ausführung.

 

9.12.2105 - Artikel über die Sperrung im Tagesspiegel, Berliner Morgenpost, Berliner Woche, Berliner Abendblatt, Weddingweiser

 

8.12.2105 - Treffen auf Einladung der Degewo in die Zentrale in der Potsdamer Strasse. Die Wiesenburg e.V. mit anwaltlicher Vertretung und im Beisein eines eigenen Statikers und Architekten. Degewo gesteht ein, dass es das Gutachten, auf dem die Sperrung beruht nicht gibt, sondern nur mündliche Aussagen von Statikern und somit nichts einzusehen ist. Es wird zugesagt die Ateliers und Werkstätten nach Sicherungsarbeiten wieder zugänglich zu machen und den Fluchtweg nach hinten offen zu halten.

Eine halbe Stunde danach sperrt Degewo entgegen den vorherigen Aussagen komplett ohne weitere Erklärung:Video.

 

3.12.2015 - Beitrag in der RBB Abendschau und RBB Aktuelles über die Sperrung der Wiesenburg: Link.

 

27.11.2015 - Degewo beginnt mit Absperrmaßnahmen auf dem Gelände der Wiesenburg und hängt Schreiben aus.

 

26.11.2015 - Die Degewo teilt bei einem Dialoggespräch mit Baustadtrat Spallek, Bezirksamt und QM Pankstr. auf der Wiesenburg mit, dass ab sofort alle Gewerbe ihre Räumlichkeiten verlassen müssen. Eine Rückkehr kann nicht zugesagt werden, kurzfristige Sanierungs- bzw. Sicherungsmaßnahmen, sind nicht vorgesehen. Erst nach Projektentwicklung und Wiederaufbau in Jahren soll entschieden werden. Den meisten der Mietern sollen, wenn möglich Ausweichquartiere bzw. Wohnungen in anderen Stadtbezirken angeboten werden. Grundlage ist ein fragliches Gutachten, welches einen Dominoeffekt beim Einsturz der Kappdecken benennt, dies gilt auch für Bereiche, in denen es keine Keller gibt. Tatsache ist, dass es keine eingestürzten Kappdecken auf der Wiesenburg gibt. Die Degewo gestand beim Gespräch dem Verein bzw. Sachverständigen zu, dieses Gutachten einzusehen - bisher ist dies nicht erfolgt (Stand 14.12.2015).
Diese Entscheidung entzieht den meisten der Mieter ihre Existenzgrundlage und ist in dieser pauschalen Art nicht nachvollziehbar. Die Wiesenburg e.V. wünscht sich einen offenen transparenten Dialog mit der Degewo und eine differenzierte Beurteilung der baustatischen Gegebenheiten, um eine vernunftorientierte Einigung zu erzielen: Link.

 

 

10/11.11.2015 - In Begleitung des holländischen Professors und Künstlers Hans Konings besuchten 19 Studenten des Political Science Department der Washington State University in Seattle das Atelier von Peter Rintsch.

 

November 2015 - Isabelle Schads Solo-Performance „Fugen“, die sie auf der Wiesenburg probte, feierte am 29.10. Premiere im „Hebbel am Ufer“ Berlin und lief im Anschluss erfolgreich beim Festival „Moving“; in Helsinki: Link 1 / Link 2.

 

Beim „Unfolding Kafka Festival“ im „Sodai Pantoomkomol Centre for Dramatic Arts“ in Bangkok, in Kooperation mit dem Goethe-Institut, tanzt Isabelle Schad mit Laurent Golding in „Der Bau“.
Außerdem gibt sie Workshops für Studenten in Thailand: Link.

 

28.10.2015 - offizielle Bestätigung für die Eintragung des Vereins „Die Wiesenburg e.V.“ ins Amtsregister.

 

15.10.2015 - Tagung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Diese verabschiedete einstimmig den am Tag zuvor besprochenen Antrag zur Beteiligung des „Wiesenburg e.V.“ und des Quartiersmanagement (QM)-Pankstr. am Planungs- und Werkstattverfahren der Degewo für die Wiesenburg. Link zum Beschluss.

 

14.10.2015 - Tagung des Ausschusses „Soziale Stadt“ der BVV Berlin in der Tanzhalle auf der Wiesenburg. Während der Tagung waren die Wiesenburg und die Veränderungen vor Ort ein Tagesordnungspunkt. Es ist über den Antrag der Grünenfraktion beraten worden und dieser wurde einstimmig beschlossen: Link.

 

13.10.2015 - Erstes Treffen einer Abordnung des Wiesenburg e.V. erstmals mit der Degewo in deren Zentrale in der Potsdamer Strasse. Die Gespräche sind als Auftakt zu verstehen - die Wiesenburger hoffen auf eine langfristige Einigung.

 

10.10.2015 - Players of Change, internationale Konferenz für innovative Stadtentwicklungsideen, Holzmarkt, Berlin. Die Wiesenburg e.V. stellt sein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Konzept für die Wiesenburg als eine von sieben ausgewählten herausragenden Ideen vor. Allgemein erntet die Wiesenburg ein überwältigend positives Echo. Link.

 

9.10.2015 - Die Berlin-Teampremiere des neuen Films „Der Spiegelberg“ von Wiesenburger Robert Bittner findet in der Tanzhalle auf der Wiesenburg statt. In die Postproduktion des Films sind unterschiedliche Wiesenburger eingebunden - das Studio X mit Dirk Feistel für Tonaufnahmen, Jörg Straßburger für eine Flügelaufnahme, Jörg Dumkow für Fotos fürs Plakat, Dieter Primig für visuelle Effekte und Heather Allen für die englischen Untertitel. Trailer hier.

 

Ende September 2015 - Die Rampe bekommt ein neues Dach und eine neue Mauer, dank Degewo.

 

26.9.2015 - Tag der offenen Ateliers. Die Fraktionsvorsitzenden aller Parteien der BVV sind auf der Wiesenburg und können sich so ein genaueres Bild vom Ort, der Geschichte und den Bewohnern und Nutzern machen.

 

Mitte September 2015 - Das gesperrte Atelier der Bildhauerin Heather Allen und des Malers Thomas Henriksson und der Imkergarten werden wieder freigegeben, nachdem über 170 Stützen im Keller die Räumlichkeiten wiederlaut Degewo für das nächsten fünf abgesichert haben.

 

September  2015 - Die neue Ausgabe des Degewo-Magazins „stadtleben“ wird veröffentlicht, welche in großem Umfang über die Wiesenburg berichtet. Eine Bestandsgarantie wird entgegen der Pressemeldung vom 2. April nur den Mietern im Wohnhaus, nicht aber den Künstlern und Handwerkern gegeben: Link.

 

27.8.2015 - Die TAZ schreibt über die Wiesenburg und das Ende der sozialen und kulturellen Nutzung durch die Absperrung: Link.

 

Von Mitte Januar bis Anfang August 2015 - Dreharbeiten auf dem Gelände der Wiesenburg und dem Atelier des Holzbildhauers Peter Rintsch für die Dokumentation „Das Millionenbett“. Robert Bittner zeichnet mit seiner Filmproduktion „Sonnenfilme“ für Produktion und Regie verantwortlich, Wiesenburger Dieter Primig führt die Kamera. Teaser hier.

 

Sommer 2015 - Es findet zwei Hochzeitsfeiern im öffentlich zugänglichen Bereich statt.

 

7./10.August 2015 - Mosaik-Workshop geleitet von Britta Lipka mit Schülern der Humboldthain-Grundschule auf der Wiesenburg.

 

6.8.2015 - Gründung des Vereins „Die Wiesenburg e.V.“ von 20 Wiesenburgern. Der Vorstand wurde einstimmig gewählt und nimmt seine Arbeit auf.

 

Ende Juli 2015 - Veröffentlichung der neue CD der Wiesenburger Hausband „Swing Cat Club“ - „Jetzt in Grün“ - Link.

 

Juli 2015 - Erste Treffen der Wiesenburger, um eine Einheit der hier wohnenden und arbeitenden Menschen und deren Stimmen zu organisieren.

 

30.06.2015 - Lassen sich die Verantwortlichen der Degewo auf der Wiesenburg für ihr Mietermagazin „stadtleben“ ablichten.

 

26.5.2015 - Veröffentlichung des Kurzfilms des Wiesenburgers Dieter Primig „Guantanamo Baby“ mit Anna-Christin Dumkow als Großmutter: Link.

 

25.6.2105 - Gibt es eine Sitzung der BVV, in der die Wiesenburg Thema ist. Die Degewo-Sprecherin spricht über Neuigkeiten auf dem Gelände. Nur das Thema Schaffung neuen Wohnraums wird besprochen. Erst auf Nachfragen der Wiesenburger kommt das Thema „soziale und kulturelle Nutzung“ auf.

 

11.5.2015 - Beitrag über die Wiesenburg im ARTE-Journal: Link.

 

7.5.2105 - Das Wiesenburg-Oneshot-Musikvideo „Fräulein Sommer“ von Robert Bittner erhält das Prädikat „Wertvoll“ und Fernsehpreise: Link. Mittlerweile lief das Video weltweit auf ca. 40 Filmfestivals und erhielt zahlreiche Film- und TV-Preise.

 

5.5.2015 - Die Degewo lädt die Wiesenburger zu einem Treffen bei Kaffee und Kuchen ein. Leider kommt es aufgrund der dezentralen Gesprächsführung nicht zu klaren Aussagen und verbindlichen Absprachen. Der durch Degewo kommunizierte offene Dialog findet dadurch leider nicht statt.

 

1.5.2015 - Eröffnung der Austellung „kurz kurz in Kurt Kurt“ von Heather Allen und Thomas Henriksson in Rahmen des Berlin Gallery Weekends in Kurt Kurt internationale Projektzentrale Berlin.

 

9.4.2015 - Absperrung von ca. 2/3 des Geändes der Wiesenburg.

 

2.4.2015 - Endet das zweiwöchige Räumungsultimatum der Degewo.

 

Die Degewo gibt nach dem öffentlichen Druck eine Presseerklärung ab: „Degewo rettet historische Wiesenburg“ - darin sagt Projektleiterin Cordula Fay: „Niemand muss seine Wohnung verlassen, auch die Ateliers bleiben“ - mittlerweile wurde diese Garantie in Teilen zurückgezogen: Link. Mehr dazu unter Presse.

 

2.4.2105 - Die „Berliner Abendschau“ im RBB berichtet über die Schließung der Wiesenburg. Ebenso wird auf Radio Fritz berichtet. Ins Rollen gerät die Presselawine über Beiträge im Weddingweiser und auf Spiegelonline: Link. Es folgen Berichte im Tagesspiegel, dem Neuen Deutschland, dem Berliner Abendblatt, Inforadio Kultur, Wedding FM, Radio Paris, Deutschlandradio Kultur, Ex-Berliner, und dem Berliner Mietermagazin.

 

1.4.2015 - Die letzte offizielle Führung auf dem Gelände inklusive den gesperrten Bereichen. Im Anschluss öffnet die legendäre „unbezahlBar“ das letzte Mal ihre Pforten - direkt im Anschluss wird sie beräumt.

 

23.03.2015 - Informiert die Degewo die Bewohner der Wiesenburg, dass innerhalb von weniger als zwei Wochen bis zum 2.4. 2/3 des Geländes wegen fehlender Verkehrssicherheit zu beräumen ist und dieses danach langfristig abgesperrt wird. Somit ist die soziale und kulturelle Nutzung vorerst beendet.

 

19.12.2014 - Absperrung mit sofortiger Wirkung des Ateliers der Bildhauerin Heather Allen und des Malers Thomas Henriksson und des Imkergartens wegen statischen Mängeln des Kellers.

 

Herbst 2014 - Die Wiesenburg ist vom Senat für Finanzen an die Degewo übertragen worden. Diese übernahmen direkt die Hausverwaltung und beauftragten ein umfassendes baustatisches Gutachten. Seit Mai 2015 ist die Degewo offiziell Besitzer des Geländes.